
Der geneigte Grand Prix-Veteran wird sich nach den Kuriositäten der letzten Jahre sicher fragen: Was kann da denn noch kommen? Ihm sei gesagt: Es geht immer noch eine Spur durchgeknallter. Irland hat sich für dieses Jahr überlegt, statt eines Menschen beim Eurovision Song Contest einfach mal einen Truthahn singen zu lassen. Natürlich handelt es sich dabei um kein echtes Geflügel, sondern um eine Handpuppe.
"Dustin The Turkey" ist auf der grünen Insel schon jetzt ein TV Star und hat - man sollte es kaum glauben - bereits drei Platten veröffentlicht. Wer bei diesem Gedanken jetzt an Vogelgrippe denkt, sei gesagt: Die Iren sind eben für ihren schwarze Humor bekannt. Und dem machen sie mit der diesjährigen Teilnahme am Eurovision Song Contest alle Ehre. So mancher Grand Prix Fan der ersten Stunde kann den Insulanern ihre Selbstironie noch nicht einmal verdenken.
Im Chat beschwerte sich ein User: "Der Eurovision Song Contest ist doch nur noch eine politische Veranstaltung. Die Punkte werden zwischen den Ländern aus Sympathie hin und hergeschoben, da ist es auch egal, ob der Song was taugt, oder nicht. Die einzige Konsequenz ist also, das ganz nicht zu ernst zu nehmen. Denn wenn man schon nicht gewinnt, sollte man doch wenigstens ein wenig Spaß bei der Sache haben. Und das beweisen die Irren - sorry, die Iren - allemal."
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