
Die Rolling Stones und Martin Scorsese sind das Traumpaar der diesjährigen Berlinale. Das liegt größtenteils daran, dass der Dokumentationsfilm des Hollywood-Regisseurs über die Rock-Opas erstens schon vor Beginn der Berlinale zu den Höhepunkten zählt und das Filmfest zweitens gestern auch hochoffiziell eröffnen durfte.
Womit die Rolling Stones vermutlich nicht gerechnet hatten war, dass der Film von den Anwesenden als "ganz nett" bezeichnet wurde. Als Meilenstein der Filmgeschichte wird der Streifen über die Rolling Stones in Zukunft allerdings nicht gehandelt werden. Die Musikgeschichte dagegen ist, auch wegen der interessanten Zusammenarbeit, um einen dicken Eintrag in ihr Buch reicher.
Die aufwendige Dokumentation, die die Rolling Stones während zwei ihrer Konzerte in New York begleitet, wird aus bisherigen Nicht-Anhängern von Mick Jagger und Co. wahrscheinlich keine Fans machen. Als Eröffnungsfilm für die Berlinale dürfte der Streifen somit auf der ganzen Linie versagt haben. Allerdings gilt das als nicht weiter tragisch, da es doch um ein mehr als leichtes Thema geht. Und schließlich liefen die Rolling Stones außer Konkurrenz.
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