Bushido geht jetzt verstärkt gegen Fans vor, die seine Songs illegal aus dem Internet beziehen. Im Kampf gegen die kriminellen Machenschaften setzt der Rüpel-Rapper seine Anwälte verstärkt auf Tauschbörsen an. Und Bushido greift hart durch. Wer sich also zukünftig einen seiner Hits aus dem Internet saugt und weitergeben will, bekommt sofort Post vom Anwalt mit einer Forderung über 400 Euro.
Das macht also 200 Euro für Bushido und 200 Euro für den Anwalt. Das ist allerdings noch ein Friedensangebot des Rappers, der weiß, dass seine Fans oft nicht so viel auf der hohen Kante haben wie er selbst. Wenn also ein solcher Brief bei dem Downloader eintrudelt, und der die 400 Euro bezahlt, habe er auch mit keinen weiteren Folgen zu rechnen. Eigentlich wäre für solche Delikte ein weitaus höherer Schadensersatzanspruch fällig.
Vordergründig kommt Bushido seinen Fans also sogar noch entgegen, aber böse Zungen behaupten, der Rapper bekomme den Hals einfach nicht voll. Immerhin hat die Musikindustrie insgesamt mit den illegalen Downloads zu kämpfen. Viele Künstler nehmen den unglücklichen Zustand jedoch erst einmal für die kostenlose Werbung hin, die sie dadurch erhalten. Das ist Bushido aber egal. "Werbung hin oder her. Illegale Downloads sind nicht nur gegen das Gesetz, sondern auch ein fetter Tritt ins Gesicht des Künstlers", so der Rapper.

