
Madonna kann einfach nicht die Finger von der Filmbranche lassen. Und dabei sollte sie die Erfahrungen, die sie bislang als Schauspielerin und Regisseurin sammeln durfte, doch eines Besseren belehren. Während die Stilikone in Sachen Musik seit Jahrzehnten ganz oben mitmischt, ist fast jedes ihre Filmprojekte gefloppt. Aber davon lässt sich die Sängerin nicht unterkriegen. Frei nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert" will sich Madonna jetzt an einen wahren Klassiker der Filmgeschichte heranwagen: Casablanca.
Damit hat sich die 49-Jährige allerdings einiges vorgenommen. Denn dass es besonders schwierig ist, Remakes von Klassikern auf den Markt zu werfen, lernt man schon in den ersten Jahren auf der Filmschule. Gut also, dass Madonna noch nie eine solche Schule besucht hat. Und dass sie sich trotzdem an ein Projekt wie Casablanca heranwagt, zeuge zumindest von einem großen Selbstbewusstsein, so das vorsichtige Statement eines Reporters. Und über mangelndes Selbstwertgefühl kann sich die Queen Of Pop ja in der Tat nicht beklagen.
Das beweist auch, dass sie sich selbst schon einmal die Rolle der Ingrid Bergmann auf den Leib geschneidert hat. Zugegeben - Frau Bergmann war im Original etwa dreißig Jahre jünger als es Madonna heute ist, aber Dank moderner Schönheitsmethoden sind die Grenzen im Punkto Alter heutzutage eher fließend. Außerdem will Frau Ciccone den Filmstoff sowieso in einer aufgepeppten, modernen Fassung neu aufleben lassen. Das lässt eine Menge Spielraum für Neues. Das befürchten allerdings auch viele Filmkritiker, die dem Remake eher mit gemischten Gefühlen entgegensehen.
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