Du bist hier » Musik News » Mick Jagger: Verharmlost früheren Drogenkonsum |

Mick Jagger wurde in den 1970ern oft ein gewisser Hang zum Drogenkonsum zugeordnet. Rauschmittel jeglicher Art soll er in seinen wildesten Jahren zu sich genommen haben. Kritiker behaupten, dass aus dieser Berauschung heraus auch der unverwechselbare Sound der Rolling Stones entstanden sein soll. Aber Mick sagt heute: "Alles Quatsch. Die Wirkung von Drogen auf die Kreativität wird überschätzt. Ich werde doch nicht automatisch zu einem guten Musiker, nur weil ich ein paar Pillen eingeschmissen habe - eher das Gegenteil ist der Fall."
Im gleichen Atemzug sagte Mick Jagger: "Man könnte schon sagen, dass Drogen unsere Kreativität gehemmt haben. Immerhin hatten wir wegen des Zeugs ständig Ärger mit der Polizei. Wir saßen oft mehrere Stunden im Verhör - wie viele Songs wir da hätten schreiben können". Auch heute noch werde vielen Musikern aufgrund ihres Drogenkonsums die Arbeit erschwert, so der 64-Jährige. Als Amy Winehouse die Einreise in die USA zu den Grammys verweigert wurde, erinnerte er sich an die eigene Vergangenheit mit den Stones. Winehouse hatte wegen ihrer angeblichen Drogenexzesse kein Visum bekommen.
Auch dessen ausgemergeltes Aussehen schiebt Mick Jagger nicht etwa auf sein ausschweifendes Leben als Rockstar. Der Sänger behauptet, das läge nur an der Ernährung in seinem Elternhaus. Dort habe es nämlich ausschließlich gesunde Nahrung gegeben. Fast Food wäre für seine Mutter genauso tabu gewesen wie zuckerreiche Lebensmittel. Und sein erstes Steak habe Mick auch erst im zarten Alter von 15 Jahren zwischen die Zähne gekriegt. Wer mehr über die Rolling Stones erfahren möchte, kann sich ab dem 4. April Martin Scorseses Dokumentation "Shine a Light" im Kino anschauen.
Surftipp
Musikvideos und Filme
Musikvideos und Filme zu vielen interessanten Themen findest du jetzt in unserem neuen Videoportal.