Paul McCartney muss an seine frühere Ehefrau Heather Mills knapp 5 Millionen Euro pro Ehejahr bezahlen. Das ergibt nach sechs gemeinsamen Jahren die stolze Summe von 32 Millionen Euro. Darauf konnten sich die Anwälte der zerstrittenen Ex-Partner anscheinend jetzt einigen. Der Scheidungskrieg zwischen Heather Mills und Paul McCartney dauerte zwei Jahre. Immer wieder hatte Mills mehr Geld von der Gegenpartei gefordert. Dabei sei es ihr jedoch vorwiegend um das Wohl der gemeinsamen Tochter Beatrice gegangen.
Angeblich habe das ehemalige Model dem derzeitigen Gebot nur zugestimmt, damit all das endlich ein Ende habe. Das sagte sie zumindest der Presse. Aber Insider berichten, dass Paul McCartneys Ex vor Wut gekocht haben soll, immerhin läge ihre eigene Forderung bei einem Wert, der fünfmal höher gewesen sei. In einem Interview muckierte sich Heather Mills zudem darüber, wie herablassend sie von Pauls Rechtsbeistand Fiona Shackleton behandelt worden sei. Dies soll sie der Anwältin während der Verhandlung mit einem Glas Wasser verdeutlicht haben.
Inzwischen sickerten die Einzelheiten durch: "Als der Richter das letzte Wort gesprochen hatte, packte Heather die Gelegenheit und schüttete ein Glas Wasser über Fiona", so ein Augenzeuge. Ob Heather doch noch einmal Berufung gegen das Urteil einlegt, werden die kommenden Tage zeigen. Dann kann Paul McCartney sich allerdings auf einen öffentlichen Prozess gefasst machen. In diesem Fall müssten nämlich nach britischem Recht alle weiteren Verhandlungen öffentlich geführt werden, so dass auch die Medien Zugang hätten.

