Carla Bruni tut zurzeit alles, um ihrem angekratzten Image als leicht bekleidetes Fotomodell zu entfliehen. Sie sieht sich viel lieber als verantwortungsbewusste Präsidentengattin. Deshalb soll die Sängerin auch bereits in den so genannten Damenflügel des Élyséepalastes eingezogen sein. Zuvor hatte in diesem Trakt bekanntlich Sarkozys frühere Ehefrau Cécilia ihr Büro.
Jetzt sitzt also Frau Bruni-Sarkozy hinter dem Schreibtisch. Die Präsidentengattin hat sogar schon ihre erste Charity-Aktion durchgeführt und gegen die Werbekampagne einer Fluggesellschaft geklagt. Das Geld, immerhin rund 60.000 Euro, soll jetzt einem guten Zweck gestiftet werden. Das hatte Bruni bereits auf einer Südafrika-Reise angekündigt. Das Geld geht nach französischen Medienberichten an "Restos du Coeur", eine Suppenküche für Bedürftige.
Der Präsident legte kurzerhand noch einmal die gleiche Summe obendrauf. So hat er seinen Ruf als spendabler Präsident weg, und Carla Bruni bekommt vielleicht auch bald das Image, das sie sich ausgemalt hatte. Umfragen ergaben nämlich, dass die Mehrheit der Bevölkerung Frankreichs Premiere Madame eher als unehrlich einstuft.






