Kylie Minogue hat sich von ihrer schweren Krebserkrankung gut erholt, das bestätigten ihr die Ärzte. Aber die seelischen Wunden sind noch immer da und Kylie hat sich seit der Diagnose verändert. In einem Interview sprach sie jetzt erstmals offen über die schwerste Zeit in ihrem Leben. Dabei verriet sie auch bislang unbekannte Einzelheiten.
Als die US-Talkerin Ellen DeGeneres die Australierin auf ihre Brustkrebserkrankung ansprach, wurde Kylie Minogue sehr nachdenklich. Sie überlegte einen Moment und dann brach es auch ihr heraus: "Ich möchte Ihnen gern etwas erzählen, was ich bislang noch nie öffentlich erzählt habe. Möglicherweise wäre die Krankheit nicht so weit ausgebrochen, wenn die Ärzte sie früher erkannt hätten." Was Kylie damit sagen wollte ist, dass ihr die Ärzte zunächst eine falsche Diagnose gegeben hatten.
Sie versicherten der Sängerin zum Anfang ihrer "Showgirl"-Tour, dass alles in Ordnung mit ihr sei. Als bei einer zweiten Untersuchung schließlich doch ein Tumor festgestellt wurde, sei es bereits zu spät gewesen. Deswegen riet Kylie allen Zuschauern, sich im Zweifel immer eine zweite Meinung einzuholen. Minogue wörtlich: "Nur weil jemand einen weißen Kittel anhat und medizinische Instrumente benutzt, heißt das noch nicht, dass er Recht hat."

