Roger Waters, Mitbegründer von Pink Floyd, hatte während eines Auftritts in Kalifornien Probleme mit einem riesigen Plastikschwein. Der überdimensionale Ballon sollte eigentlich über den Köpfen des Publikums schweben, während Waters den 70er-Jahre-Hit "Pigs" spielte. Das Schwein machte aber seinem Namen alle Ehre und schwebte einfach davon.
Der auf der Unterseite mit dem Schriftzug "Obama" bemalte Ballon hatte sich aus seiner Halterung gerissen. Die Überreste der bunt bemalten Plastikhülle seien anschließend in dem Örtchen La Quinta gefunden worden. Zwei Familien konnten sich über einen vom Konzertveranstalter ausgesetzten Finderlohn freuen. Sie erhalten demnächst eine Prämie von 10000 Dollar (6400 Euro).
Sprichwörtlich weniger Schwein hat Roger Waters selbst. Der Musiker hatte es nämlich versäumt, eine Erlaubnis dafür einzuholen, das fliegende Plastik-Schwein in die Luft schweben zu lassen. Außerdem wurde der Schweine-Ballon bei seiner Bruchlandung vollkommen zerstört. Glück im Unglück ist allerdings, dass bei dem Absturz niemand verletzt worden ist. Das hätte sicher auch einige negative Obama-Schlagzeilen mit sich gezogen.






