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Bill Kaulitz von Tokio Hotel hat seine Stimmband-OP gut überstanden und kann wieder sprechen. Während der Phase nach der Operation durfte der Sänger allerdings nur schreiben. Zu groß war die Gefahr, dass seine Stimmbänder einen Schaden davontragen. Manchmal ist Reden eben doch Silber und Schweigen Gold. Denn sein Sprechverbot nutze Bill um ein paar Songs fürs neue Album zu schreiben.
In einem Interview berichtet Kaulitz, er habe die stille Zeit im Krankenhaus als sehr intensiv empfunden. Abgesehen von der Tatsache, dass die Angst da war, nicht mehr singen zu können, sei es eine krasse Erfahrung gewesen, eine Woche lang schweigen zu müssen. Der Tokio Hotel-Sänger wörtlich: "Ich habe mich selbst und meine Umwelt während der Schweigephase ganz anders wahrgenommen. Es war im Nachhinein aber eine sehr gute Erfahrung für mich. Ich habe in dieser Zeit viel geschrieben, unter anderem sind daraus auch einige Songtexte entstanden."
Gleichzeitig bedankte sich der Tokio Hotel-Frontmann bei seinen Fans, die ihm in dieser schweren Zeit viel Kraft gegeben haben. In der Message sagt der Sänger: "Es ist ein wirklich gutes Gefühl zu wissen, dass ihr alle da seid. Ich freue mich vor allem auf den Nachholtermin in Dortmund, das ist uns ganz wichtig, den Ausfall wieder gut zu machen." Die Ärzte haben keine Bedenken, dass Bills Stimme genauso wie vor der OP klingt. Auch in Amerika werden Tokio Hotel auftreten können. Allerdings werde es statt der ursprünglich geplanten neun Konzerte nur eines am 13. Mai in Los Angeles geben. Denn noch muss der 18-Jährige seine Stimme schonen.
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