
Der amerikanische Musikmogul Lou Pearlman, der Boybands wie N'Sync und die Backstreet Boys groß herausbrachte, ist wegen Millionenbetrugs zu einer
Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt worden. Pearlman hat zugegeben, über zwei Jahrzehnte hinweg Investoren und US-Banken um mehr als 300 Millionen Dollar geprellt zu haben. Zudem wurde er wegen Verschwörung, Geldwäsche und falscher Aussagen bei einem Konkursverfahren angeklagt.
Bei der Urteilsverkündung hielt Richter Sharp ein Buch mit Briefen von Pearlmans Opfern in die Höhe. Dann wies er darauf hin, dass "Big Poppa", wie Pearlman sich gern nennen ließ, unter anderem auch seine Familie und seine engen Freunde betrogen habe, die dadurch die Ersparnisse ihres Lebens verloren hätten.
Eine Chance räumte Sharp dem Verurteilten deswegen ein. Er gab Lou Pearlman folgende Option: Für jeweils eine Million Dollar, die er den Opfern zurückzahle, werde ihm ein Monat der Strafe erlassen. Ob sich der 53-Jährige auf den Deal einlässt, ist noch fraglich. Schließlich ist Lou, der zuletzt die Boyband US5 zum Erfolg verhalf, für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt.
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