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In seinen Texten verherrlicht Sido zum Teil Gewalt und den Konsum von Drogen. Zuhause ist der der kontrovers diskutierte Rapper allerdings ganz zahm. In einem Interview ließ Sido, der eigentlich Paul Würdig heißt, jetzt durchblicken, dass auch in ihm ein kleiner Spießer steckt. Zuhause pflegt er nämlich ein gesittetes Familienleben.
Und für seinen Sohn wünscht er sich vor allem eine bessere Jugend, als er sie hatte. Er solle auf eine gute Schule gehen, und in einer besseren Gegend aufwachsen. Dass Sido heute ein so gutes und unbeschwertes Verhältnis zu seinem Kind hat, freut den Mann mit der Maske sehr. Vor allem, weil der Junge seinen Vater erst mit sechs Jahren richtig kennen gelernt hat. Der Rapper hatte fast vier Jahre keinen Kontakt zu dem Kleinen.
In einem Interview erklärt Sido, warum: "Jeder macht Fehler, oder? Aber ich weiß nicht mal, ob das ein Fehler war. Der Kleine ist jetzt sechs. Ich war bei der Geburt im Krankenhaus. Er war ein Frühchen, musste zwei Monate vorm Termin geholt werden und wurde sofort operiert. Das war eine harte Zeit. Fakt ist, dass ich mit 20 einfach nicht so weit war, Vaterpflichten zu übernehmen." Die Alben, die der Musiker produziert hat, darf der Junge nicht hören. Besonders die Texte, die von Drogen handeln, will Sido möglichst unter Verschluss halten.
Zuhause dürfe der Junge noch nicht einmal "Scheiße" sagen, berichtet der Rapper. Einen Song widmete Sido jedoch seinem Kind, damit er später einmal versteht, warum alles so gekommen ist. In dem Song "Ein Teil von Mir" heißt es: "Du bist mein Sohn, ich liebe dich. Ich werd alles dafür tun, dass du zufrieden bist. Ich mach mein Fehler wieder gut, ich beweis es dir."
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