Auch die fünfte "Deutschland sucht den Superstar"-Staffel endete ohne Überraschung. Mit Thomas Godoj gewann der seit Wochen als Favorit geltende "Rocker aus Recklinghausen". Knapp zwei Drittel aller Anrufer wollten den 30-Jährigen als Sieger sehen. Konkurrent Fady "Seelenschmeichler" Maalouf konnte den Thomas' Sieg nicht gefährden.
Schon nach knapp einer Stunde ließ Jurymitglied Dieter Bohlen Thomas Godoj wissen, dass seine Chancen, die Sendung mit einem Sieg zu beenden, wohl gut stehen würden: "Mach dich mit dem Gedanken vertraut, dass du das Ding gewinnst!" Kurz zuvor hatte der Recklinghausener den Song "Chasing Cars" von Snow Patrol performt und neben Bohlen auch dessen Kollegin Anja Lukaseder überzeugt: "Das war Rock'n'Roll!"
Produzent Alex Christensen ("Du hast den schönsten Arsch der Welt") hatte für das DSDS-Finale jeweils zwei Songs pro Finalist geschrieben. Für Thomas Godoj bedeutete das u. a. mit "Love Is You" den großen "Stadionrock"-Auftritt. Fady Maalouf trug typgerecht die Ballade "Blessed" vor, konnte aber nicht so sehr überzeugen wie sein Finalpartner.
Nachdem bereits bei den beiden letzten DSDS-Staffeln mit Tobias Regner und Mark Medlock jeweils die Favoriten das Rennen machten, blieb sich die Casting-Show auch bei der fünften Staffel treu. Das gilt auch für die Nachteile von Schmusesängern. Nur Alexander Klaws konnte in der ersten DSDS-Staffel als "Softie" den Sieg erringen. Bei Staffel Nummer drei und vier mussten sich die als "Schmusesänger" geltenden Mike Leon Grosch und Martin Stosch mit dem zweiten Platz begnügen.






