
Frankreichs Präsidenten-Gattin Carla Bruni hat es mit ihrem neuen Album "Comme Si De Rien N'Etait" in Heimatland ihres Gatten auf den ersten Platz in den Charts geschafft. Auch in der Schweiz, wo in vielen Teilen Französisch gesprochen wird, konnte sie auf Platz drei landen.
Nicht so gut sieht es außerhalb ihres "politischen Wirkungsbereichs" aus. In den deutschen Charts schafft es Carla Bruni nur auf den fünfzehnten Platz. Immerhin, Top 20. Ihr letztes Album "Quelqu'un m'a dit" konnte sich allerdings besser platzieren.
Zwei Millionen Exemplare ihrer letzten CD konnte Carla Bruni verkaufen. Knapp die Hälfte davon außerhalb von Frankreich. Dass Carla Brunis neues Album in Frankreich laut der Zeitschrift "Le Parisien" mit über 18.000 verkauften Einheiten die Charts anführt, ist wohl keine Überraschung.
Allerdings hatte sie sich im Ausland mehr Erfolg erwartet. Für Kritiker und Experten liegt der Grund für die Verkaufzahlen auf der Hand. Während Carla Bruni in Frankreich als Präsidentengattin beliebt ist, sieht man sie im Ausland überwiegend als normale Musikerin. Der "Präsidenten-Bonus" zieht also nicht.
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