
Till Brönner darf auf einen Grammy hoffen. Der Jazzmusiker wurde gestern Abend für sein Solo auf dem Album "The Standard" der legendären amerikanischen Vokalgruppe Take 6 für das "beste Jazz-Instrumental-Solo" nominiert. Mitbewerber in seiner Kategorie sind Terence Blanchard, Gary Burton & Chick Corea, Pat Matheny und James Moody.
Erstmals in der mehr als 50-jährigen Geschichte der Grammys wurde ein Teil der Nominierungen bei einem einstündigen Livekonzert in Los Angeles bekannt gegeben und vom US-Fernsehsender CBS übertragen. Musikalische Begleitung zu der Zeremonie, bei der auch Till Brönner erwähnt wurde, lieferten unter anderem Mariah Carey, Celine Dion, Christina Aguilera und die Foo Fighters. John Mayer und Blues-Legende B.B. King traten mit einer gemeinsamen Version von Kings "Let The Good Times Roll" auf.
Rapper Lil Wayne führt mit acht Nominierungen das Rennen um den wichtigsten Musikpreis der Welt an. Anders als Till Brönner hat die britische Band Coldplay dank ihres Albums "Viva La Vida" bei der 51. Grammy-Verleihung am 8. Februar sogar Aussicht auf sieben Preise.
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