
Die Toten Hosen um Sänger Campino werden sich nicht an einer offenbar geplanten Solidaritätsaktion für den angeschlagenen Autokonzern Opel beteiligten. Das wurde jetzt am Rande der aktuellen Europa-Tournee der Punkband bekannt.
Obwohl das erste Die-Toten-Hosen-Album aus dem Jahr 1983 den Titel "Opel Gang" trug, sah man sich laut Sänger Campino nie mit dem Konzern verbunden. Im Gegenteil: zu Beginn ihrer Karriere sei die Band den Rüsselsheimern wohl eher ein Dorn im Auge gewesen. Damals hätte man Unterstützung gebrauchen können, sagte Campino, zumal der erste Bandbus ein Opel Blitz mit Standheizung war. Allerdings waren die Punks dem Autobauer wohl eher "peinlich".
"Uns verbindet nichts mit Opel. Weder ist in der Nähe von Düsseldorf ein Standort, noch sonst irgendwas. Nichts gegen ihre Anfrage. Das ist in Ordnung. Aber Opel ist auf der Liste der Anfragen von Hilfesuchenden bei uns nicht in den TOP 20", sagte Campino. Ein möglicher Benefiz-Event wird also ohne Die Toten Hosen stattfinden.
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