
Einen Tag nach der Trauerfeier für Michael Jackson scheint es keine schnelle Beerdigung für den Musiker zu geben. Hintergrund sei laut Medienberichten die Tatsache, dass die genaue Todesursache noch immer ungeklärt ist. Die Behörden in Los Angeles müssten noch zahlreiche Untersuchungen durchführen. Betroffen davon sei vor allem das Hirn des Verstorbenen.
Bei ungeklärten Todesursachen ist es durchaus üblich, das Organe oder Proben davon weiter untersucht werden, bis die tatsächliche Ursache ermittelt werden kann: "Sobald wir mit dem Hirn fertig sind, werden wir es übergeben", hieß es aus der zuständigen Pathologie. Die Familie von Michael Jackson haben zudem bisher nicht vor, den Körper schnell zu beerdigen.
Außerdem gibt es weiter Gerüchte über die tatsächlich letzte Ruhestätte des King Of Pop. Nach wie vor scheint die Neverland Ranch ein möglicher Ort zu sein, hieß es. Allerdings sei es auch denkbar, dass Michael Jackson entweder auf einem Prominentenfriedhof in Los Angeles oder in seiner Heimatstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana. Hier war der am 25. Juni verstorbene Musiker am 29. August 1958 geboren worden.
Die Trauerfeier stellte einen neuen TV-Zuschauerrekord auf. Allein der internationale Nachrichtensender CNN hatte nach eigenen Angaben über 330 Millionen Zuschauer weltweit. In Deutschland sahen über 20 Millionen Menschen die Gedenkfeier für Michael Jackson. Nicht eindeutig messbar sind dagegen die Zuschauerzahlen via Internet. Laut Beobachtungsdiensten lag die weltweite Internetnutzung allerdings mehr als 30% über dem Normalwert.
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