
Tokio-Hotel-Drummer Gustav Schäfer hat sich in einem Interview mit der Zeitschrift "Bravo" erstmals zu dem Angriff geäußert, dessen Opfer er kürzlich in einer Magdeburger Diskothek wurde. Der 20-Jährige fühle sich schon besser, sei aber nicht wieder vollständig genesen.
Der zurückhaltende Schlagzeuger der Teenie-Band Tokio Hotel wisse auch bis heute nicht, warum er mit abgebrochenen Bierflaschen attackiert wurde. Allerdings sei er froh, dass die Täter ihn nicht frontal angegriffen hätten, denn dann wären möglicherweise seine Augen verletzt worden und er hätte das Augenlicht verlieren können.
"Dank ihrer Hinterhältigkeit bin ich jetzt nicht blind", sagt Gustav Schäfer im Interview. Vor dem Angriff hatte sich das Tokio-Hotel-Mitglied mit ein paar Mädchen unterhalten, die offensichtlich mit den Tätern befreundet sind. Die Narben werden als unmittelbare Folge der Attacke bleiben. Das findet Gustav aber nicht so schlimm: "Es gibt Wichtigeres im Leben."
Er lege wert darauf, sein Privatleben möglichst in Ruhe verbringen zu können, ohne Bodyguards und anderen Schutzmaßnahmen. Das sei nun aber vermutlich nicht mehr möglich: "Wie ich das in Zukunft mache, weiß ich noch nicht", sagt der 20-Jährige. Das komplette Interview mit dem Tokio-Hotel-Drummer erscheint in der heutigen Ausgabe der "Bravo".
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