
TV-Entertainer, Musiker und Produzent Stefan Raab will den Eurovision Song Contest neu erfinden. Nach langem Hin und Her entschied sich der Mann aus Köln vor einigen Wochen dann doch für eine Zusammenarbeit mit der ARD. Die will den Eurovision Song Contest endlich wieder mit Deutschland gewinnen - oder zumindest bessere Platzierungen als in den Vorjahren erreichen.
Zuletzt hatten die deutschen Teilnehmer immer die hinteren Plätze belegt. Stefan Raab, selbst Veteran des Eurovision Song Contest, schaffte es vor einigen Jahren immerhin auf den 4. Platz. Der von ihm produzierte Guildo Horn konnte seinerzeit ebenfalls eine gute Platzierung in den Top 10 holen.
Stefan Raab will den deutschen Vorentscheid neu erfinden und so wieder punkten. Das wurde heute Mittag während einer Pressekonferenz bekannt: "Man kann hier von einer nationalen Aufgabe von historischer Tragweite sprechen", sagte der "TV Total"-Erfinder. Die Suche nach dem "Song für Oslo" soll ein mediales Großereignis werden. In 8 Folgen will Raab zusammen mit einer Jury 20 Kandidaten und Kandidatinnen finden. Wer dann am 29. Mai 2010 nach Oslo fährt, das sollen die Zuschauer bestimmen. Gleiches gilt für das "Lied für Oslo".
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