
Der Hype um Justin Bieber kennt keine Grenzen. Besonders im Internet drehen die Fans, nennen sich selbst "Beliebers", nahezu durch. Gestern hat der TV-Sender ProSieben in einem Beitrag über Justin Bieber in dem Lifestyle Magazin "Taff" Starmeinungen ausgestrahlt. Allesamt ließen kein gutes Haar an dem Shootingstar. Beim Kurznachrichtendienst Twitter liefen die Fans nur Sekunden später Sturm.
Der Account der "Justin Bieber Fans" schickte Hassparolen an den deutschen Fernsehsender und forderte seine Follower auf, ProSieben zukünftig zu boykottieren. Gleich mehrere Justin Bieber-Liebhaber haben sich der Diskussion angeschlossen und binnen kürzester Zeit war das Thema ein so genanntes "Trending Topic", ein heiß diskutiertes Thema. Der Fernsehsender reagierte cool auf die Anfeindungen der Justin Bieber-Fans und machte sich aus der ganzen Sache einen Spaß.
Fraglich ist, ob auch Justin Bieber das ganze so spaßig nehmen wird, haben seine Fans in der Vergangenheit ja schon öfters über die Strenge geschlagen. Als außenstehende Person muss man sich fragen: Sind das noch normale Ausmaße? Bereits vor einiger Zeit gab es einen ähnlichen Hype - damals mit Tokio Hotel. Fakt ist: Das Internet fördert den Fankult. Mitte der 90er und früher hätte es so was nicht gegeben.
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