
Alle Jahre wieder trifft sich im Februar das Who-is-who der weltweiten Musikbranche in Los Angeles um die Grammy Award-Verleihung zu feiern. In unglaublichen 109 Kategorien durften die Musiker sich Hoffnungen machen. Und in diesem Jahr sorgten nicht die Nominierungen, jedoch aber die Gewinner für viele Überraschungen. So gingen beispielsweise die angesagten Popstars Justin Bieber und Katy Perry komplett leer aus - die großen Gewinner des Grammys 2011 sind: Lady Antebellum.
Das Trio ist in Deutschland noch recht unbekannt, in Amerika aber die angesagteste Band in Sachen Country-Musik. In gleich fünf Kategorien konnten die drei Musiker die begehrte Auszeichnung abgreifen und raubten Stars wie Lady Gaga oder auch Eminem die Show. Letzterer war mit zehn Nominierungen als klarer Favorit in die Verleihung der Grammys gestartet, wurde aber nur zwei Mal ausgezeichnet. Auch Deutschland ging nicht leer aus. Der Preis in der Kategorie "Beste Opern-Aufnahme" ging an den Rundfunkchor des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Generell lässt sich nach dieser Verleihung ein neuer Trend absehen - zumindest bei der Jury. Denn für die Juroren scheint eindeutig eine neue Zeit angefangen zu haben. Elektronische Produktionen scheinen out zu sein und auch Rap und Hip Hop scheint nicht mehr allzugut zu punkten. Nachdem letztes Jahr schon Taylor Swift mit ihrer an der Countrymusik orientierten Musik bei den Grammys punkten konnte und dieses Jahr Lady Antebellum, darf man gespannt sein, wie es nächstes Jahr sein wird.
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