
Ein außergewöhnlicher Ort, ein beliebter Künstler und nur eine ausgewählte Menge an Zuschauern - das sind die Telekom Street Gigs. Nach Künstlern wie Revolverheld, Wir Sind Helden, Snow Patrol, Jamie Cullum und vielen anderen, war nun die schwedische Künstlerin Robyn am Start. Gemeinsam mit mehreren hundert Fans wurde ein Fernsehstudio erobert.
Kalt ist es im Studio 5 des Studio Hamburg und die Vorband Le Corpse Mince De Francoise, zwei fragwürdige Damen aus Finnland, haben schwierigkeiten das durchfrorene Publikum zum tanzen zu animieren. Nur wenige lassen sich vom Elektro-Pop der beiden Damen mitreißen. Doch das Telekom Street Gigs-Publikum ist ja auch nicht ihretwegen da, sondern sind ungeduldig und wollen endlich den Act sehen, weshalb sie alle gekommen sind: Robyn.
Pünktlich um 20:45 Uhr ist es dann so weit - die vier Bandmitglieder von Robyn erklimmen in skurilen Overalls, die an Malerkleidung erinnern, die Bühne. Zwei mannshohe Windräder aus Kunststoff fangen an zu rotieren und die Stimmung im Saal steigt langsam. Als die ersten Töne von "Time Machine" erklingen, wird dem Publikum langsam warm ums Herz und die ersten Arme gehen in die Luft. Trotzdem bleibt das Publikum beim Telekom Street Gig überraschend verhalten.
Erst zum Ende der Veranstaltung hin konnte Robyn das inzwischen aufgeheizte Publikum so richtig zum Tanzen animieren. Darunter auch bekannte Gesichter wie Fettes Brot-Mitglied Björn Beton oder Songschreiber Michel van Dyke. Der nächste Telekom Street Gig steht übrigens auch schon fest. Diesmal nicht mit Robyn, sondern mit Thomas D. in einem Nürnberger Planetarium. Die Tickets gibt es nicht zu kaufen, sondern wie immer nur zu gewinnen.
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