
Am Dienstag jährte sich der Todestag von Kurt Cobain zum siebzehnten Mal. Am 05. April 1994 nahm sich der Nirvana Frontmann das Leben. Erst jetzt erhielt der Musiker ein Denkmal in seiner Heimat Aberdeen, Washington. Gefertigt aus Beton ist sie ab sofort die Pilgerstätte für die Fans.
Denn auch 17 Jahre nach seinem Tod gibt es kein offizielles Grab von Kurt Cobain. Die Behörden in Seattle verweigerten eine Grabstelle stets mit der Begründung, dass man keinen Ansturm von Verehrern, wie am Grab des "Doors"-Sängers Jim Morrison. Seine Witwe Courtney Love hat die Asche daraufhin an verschiedenen Orten verstreut und einen Großteil bei sich zuhause verwart, bis dieser Rest im Mai 2008 gestohlen wurde.
Die Statue aus Beton stellt eine Gitarre der Marke Fender dar, wie Kurt Cobain sie immer spielte. Durch die Statue in Aberdeen, Washington, erhalten die Fans damit erstmals eine feste Stelle an der sie trauern und gedenken können und spätestens im nächsten Jahr, wenn sie der Todestag zum 18. Mal jährt, werden viele Fans nach Aberdeen, Washington reisen.
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