
Über ein halbes Jahr nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg gibt es jetzt erneut schlechte News für die Veranstalter, denn die Loveparade-Opfer fordern Schmerzensgelder in Millionenhöhe. Die Ansprüche richten sich aber nicht nur gegen den Veranstalter, sondern auch direkt gegen die Stadt Duisburg.
258 Loveparade-Opfer haben Ansprüche angemeldet. Darunter befinden sich nicht nur Angehörige der 21 Personen, die bei der Loveparade ums Leben gekommen sind, auch der Konzern AXA, der das Event versichert hatte, stellt Ansprüche. Eine Sprecher wollte sich zu konkreten Summen nicht äußern, allerdings soll es bei den Angehörigen um Summen jeweils zwischen 1.000 und 15.000 Euro gehen.
Laut Pressemeldungen soll es auch teilweise Forderungen im 6-stelligen Bereich geben. Wie diese Forderungen unter dem Veranstalter und der Stadt Duisburg aufgeteilt werden sollen, ist bisher nicht klar. Die Angehörigen der Loveparade-Opfer sind davon überzeugt, dass Stadt und Veranstalter bei den Sicherheitsvorkehrungen geschlampt hatten. Durch eine Massenpanik bei der Loveparade waren vor 8 Monaten 21 Personen ums Leben gekommen. Die Besuchermassen wurden durch einen Tunnel auf das Gelände geleitet, dort kam es wegen des zu großen Andrangs dann zu der Tragödie.
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