
Nach dem Ende von Take That 1996 und dem langsamen Ende der Backstreet Boys und N'Sync konnten sich jahrelang nur Westlife an der Spitze der Boybands beweisen. Besonders im UK war die irische Boyband, gegründet 1998, mehr als nur erfolgreich. 14 der 26 Top-10-Hits landeten auf Platz 1 der britischen Charts. Nach fast 14 gemeinsamen Jahren gab die Band nun das offizielle Ende bekannt.
Bereits vor einigen Jahren, 2004, verließ Bandmitglied Bryan McFadden Westlife und versuchte sich an einer Solokarriere. Er sitzt inzwischen in der Jury erfolgreicher Castingshows in Australien und erfreut sich großer Beliebtheit vor Ort. Westlife machte nach dem Ausstieg von McFadden zu viert weiter und konnten nur noch teilweise an die alten Erfolge anknüpfen.
Dies hatte hauptsächlich mit dem Wandel der Popmusik zu tun. Boybands waren bereits Mitte der 2000er aus der Mode und selbst große Bands wie Take That, die sich 2005 wiedervereinigt hatten, mussten sich musikalisch neu beweisen. Dass sich Westlife nun auflösen, ist somit alles andere als überraschend. Da sich die Band nicht im Streit trennt, kann man sich sicher sein, in sechs Jahren, pünktlich zum 20. Jubiläum wieder etwas von den Iren zu hören - dann ist bestimmt auch Bryan McFadden wieder mit an Bord.
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