
Die Meldung ist schon skuril: Bushido wird bei der heutigen Bambi-Verleihung mit dem Integrations-Preis ausgezeichnet. Das stößt nicht nur bei vielen Politikern für Kritik. Auf Facebook hat eine Seite mit dem Namen "Kein Bambi für Bushido" bereits 5000 Fans - Tendenz steigend. Das ist kein Wunder, schließlich hat sich Bushido in den letzten Jahren alles andere als positiv in Sachen Integration präsentiert.
Schwulen- und Frauenhass ist ein großes Thema in seinen Texten - seit Jahren. Daher finden viele die Preisvergabe für absurd. Jemand der sich negativ gegenüber verschiedener Personengruppen äußert, ist ein absoluter Fehlgriff in Sachen Integration. Der Burda Verlag, er verleiht den Bambi, begründet die Wahl von Bushido damit, dass er aus schwierigen Verhältnissen stammt und dennoch den Weg bis nach ganz oben gemeistert hat.
Der Burda Verlag hält auch seine Arbeit gegen Gewalt an Schulen für auszeichnungswürdig. Dass sich auch andere Personen dafür einsetzen und damit keine PR für sich selbst machen, ist scheinbar unerheblich. Lieber zeichnet man Bushido mit dem Integrationspreis aus. Offensichtlich mag der BurdaVerlag auch keine Schwulen und Frauen - anders kann man diese Auszeichnung nicht verstehen.
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