
Für die Familie von Michael Jackson dürfte der gestrige Tag ein sehr wichtiger gewesen sein, denn gestern wurde das Urteil der Geschworenen hinsichtlich der Anschuldigungen gegen Jacksons ehemaligen Leibarzt Conrad Murray verkündet. Um 13 Uhr Ortszeit teilte die Jury dem Gericht in Los Angeles mit, dass der Angeklagte im Hinblick auf den Vorwurf der fahrlässigen Tötung schuldig zu sprechen sei. Wie hoch das Strafmaß ausfallen wird ist momentan noch nicht bekannt.
Direkt nach der Verküdung der Juryentscheidung forderte der Anwalt von Conrad Murray, dass man seinen Mandanten gegen Kaution freilässt. Als Begründung führte er an, dass Murray keinen Verhandlungstag verpasst hatte. Dem Antrag konnte Richter Michael Pastor aber nicht zustimmen. Seiner Meinung nach stelle der ehemalige Leibarzt von Michael Jackson eine Gefahr für die Allgemeinheit dar, weshalb Murray nach Ende der Verhandlung in Gewahrsam genommen wird.
Murray drohen nun bis zu vier Jahre Haft. Doch es ist fraglich, ob er die Strafe überhaupt antreten muss. In Californien sollen die Gefängnisse hoffnungslos überfüllt sein, weshalb man bei vielen Straftätern die Gefängnisstrafe in eine Art Hausarrest mit Fußfessel umwandelt. Zudem hat der Anwalt von Michael Jacksons ehemaligen Leibarzt bereits angekündigt gegen das dann gesprochene Urteil in Berufung zu gehen. Das letzte Wort scheint in diesem Fall noch nicht gesprochen zu sein.
Eigene Meinung zum Thema? Schreib jetzt einen Kommentar zu Michael Jackson: Urteil gegen Leibarzt und informiere deine Freunde darüber.
Hinweis: Zum Kommentieren musst du bei Facebook angemeldet und dort eingeloggt sein.
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!