Moguai brachte es im Kreise der Journalisten auf den Punkt: ''Die Sensation white ist nicht irgendeine Veranstaltung, sie spiegelt den Zeitgeist wider und stellt nicht unbedingt nur die Musik in den Vordergrund.'' Projektleiterin Andrea Junker (ID & T) ergänzt: ''Die Frage nach Love Parade oder Sensation white stellt sich gar nicht, weder für DJs, noch für die Zuschauer, beides kann parallel bestehen. Das zeigt unter anderem Besucherzahl von über 20.000 trotz starker Konkurrenz.''
''Dreams and freaks'' war das Thema des Techno-Happenings, bei dem neben den weiß gekleideten Partygästen so einige bunte und merkwürdige Gestalten zu sehen waren. Diese waren Teil der Showeinlagen, die gemeinsam mit einem freakigen Moderator die jeweiligen DJs opulent ankündigten und in Szene setzten.
Um Punkt 22 Uhr startete das Spektakel, das die Disco Boys mit ihrem typischen House-Sound einläuteten. Auf drei Areas waren unter anderem Phil Fuldner, Moonbotica, DJ Hell, Felix da Housecat und ''the master himself'' Sven Väth mit dabei. Nach dem Höhepunkt gegen 1.30 Uhr, dem Megamix ohne DJ auf dem Mainfloor mit Feuerwerk, Lasershow und Freakshow auf einem Partywagen, der sich durch die Menge zwängte, und einigen DJ's brachte Techno-Guru Väth von 5 bis 7 Uhr als Schlusslicht der ''Sensation'' aufgeweckten Sound zum Besten.
Was im vergangenen Jahr schon mit 15.000 Besuchern in der Veltins-Arena Gelsenkirchen unter dem Motto ''...be part of the night, dress in white'' begann, übertraf schon in diesem Jahr die Erwartungen. Nach fünf Tagen Aufbauarbeit mit über 250 Aufbauhelfern, 76 Tonnen Gewicht unter dem Arena-Dach (die Veltins-Arena ist eine der wenigen großen Veranstaltungshallen in Europa, die eine derartige Last tragen kann) und 50.000 Watt Sound ging die Sensation white trotz großer Konkurrenz (Love parade und Melt! Festival) am Samstag, 15. Juli, erfolgreich über die Bühne.

