Man merkte es sofort, wenn er auflegte: Zehn Minuten reichten, um man war beseelt von seinen Beats. Sven Väth gab sich auf der Mayday am 30. April die Ehre und war dabei nur einer von unzähligen DJs, die auf vier Floors den Spirit zu "Reflect Yourself" den 25.000 Fans vermittelten.
Die Disco Boys kamen wie immer stylish gekleidet (in rot-schwarz mit Sonnenbrillen), und Typen wie wie Jean Claude Ades feat. Rufus Martin aus München hatten eine Art DJ-Comedy drauf, die natürlich auch tanzbar war. Eine der Höhepunkte waren die Members of Mayday, die locker tanzend auf der Showbühne die Arena in Wallung brachten, während Westbam im Hintergrund für die entsprechenden Sounds sorgte.
Mit Hardcore gab's einen neuen Floor und wer wollte, konnte im ruhigen Plaza (soweit dies überhaupt möglich war, weil er zwischen zwei Floors lag) bei Essen, Trinken und Merchandising chillen, essen und shoppen. Fazit. Auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hingehen. Wer Techno und House mag, muss einfach auf die Mayday (oder zumindest einmal da gewesen sein).
Als nächstes steht vom selben Orga-Team die Ruhr-in-Love auf dem Plan, am Samstag, 28. Juni, im OlgaPark Oberhausen, von 12 bis 22 Uhr. Auch bei diesem Line-Up bleiben kaum Wünsche offen: Phil Fuldner, Moonbootica,Sven Wittekind (Live), Dr. Motte, Da Hool und jede Menge regionale und überregionale DJs mit teilweise spannenden Namen wie Brachiale Musikgestalter oder Pussiclub DJ-Team.

