Bunt war es wieder, das Finale des Eurovision Song Contest. Partysongs, Elektro, wieder Rock aus Finnland, Pop, Fado, Buena Vista-like, Hymnen, Balladen, schrille Kostüme, markante Bühnenauftritte. Weniger bunt geklotzt, doch dafür musikalisch berechnend war Dima Bilan aus Russland.
Der Popstar, der in Russland und Osteuropa bereits eine riesige Fangemeinde hat, sicherte sich mit der Popballade "Believe" den ersten Platz in Belgrad. Unterstützung holte er sich für den Siegersong von keinem Geringeren als Timbaland persönlich. Er setzte dem Song seinen typischen Produzentenstempel auf.
Für Viktor Nikolajewitsch Belan alias Dima Bilan war es kein Debüt. Seine Songs kommen an. In Athen war er schon mal beim Eurovision Song Contest dabei und machte sogar den zweiten Platz (2006). Und beim russischen Vorentscheid 2005 war er ebenfalls zu sehen, scheiterte jedoch. Preise erhielt er dennoch.
Er wurde im selben Jahr unter anderem "Best Performer" und "Artist of the Year" bei den russischen MTV Music Awards. Und nun hat auch Gesamt-Europa seine Musik verstanden und seinem Hitpotenzial vertraut. Im nächsten Jahr geht es also mit der Übertragung des Eurovision Song Contests nach Russland - dank Dima Bilan.
Große Enttäuschung dagegen für Deutschland: Die No Angels schafften mit ihrem Beitrag nur den drittletzten Platz.

