
Es wurde wieder gelobt und geliebt, bewundert und bejubelt bei der gestrigen Folge von "Unser Star für Oslo". Und das durchaus zu Recht. Denn mehr und mehr kristallisiert sich heraus, wer sich nicht nur einmal gut präsentieren kann, sondern mehrfach und in verschiedenen Genres auftreten kann. 8 Kandidaten durften gestern auftreten - nur 6 kamen weiter.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Gehen mussten Katrin Walter aus Köln und Student Cyril Krueger aus Hannover. Und das leider aus gutem Grund. Zwar konnte sich Katrin im Vergleich zur letzten "Unser Star für Oslo"-Show steigern, konnte dennoch aber leider nicht ansatzweise mit den glänzenden Performances ihrer Kollegen mithalten. Der Rausschmiss von Sunnyboy Cyril war nicht überraschend. Bereits die Jury hatte ihm einen Rausschmiss prophezeit.
Everybody's Darling Lena Meyer-Landrut konnte dieses Mal noch eine Schippe oben drauf legen, indem sie neben einer glanzvollen Interpretation des Songs "Foundations" von Kate Nash auch einen etwas bekannteren Song wählte als üblich. Sie hat nicht nur Stimme sondern auch die gewisse Attitüde, die man benötigen wird um in Oslo bestehen zu können. Ihr dichtester Verfolger ist wohl Christian Durstewitz, liebevoll "Dursti" genannt, der mit "Another Night" erstmals einen eigenen Song präsentierte und damit nicht nur die "Unser Star für Oslo"-Jury begeistert hat.
Ebenfalls weiter im Rennen: Jennifer Braun, für die es immer schwerer wird gegen ihre Kollegen zu bestehen, Sharyhan Osman, die letztes Mal mit einem eigenen Song überzeugen konnte und dieses Mal mit einer Jazz-Nummer punkten konnte, Leon Taylor, der erstmals eine englische Nummer sang und Kerstin Freking, die nahezu wie eine Elfe auf der Bühne stand. Es wird langsam immer spannender bei "Unser Star für Oslo".
In der Jury saßen mit Sängerin Cassandra Steen und Sänger Sasha dieses Mal wirklich kompetente Gast-Juroren, die nicht mit Wasserglas-Eskapaden von sich reden machen müssen. Erstmals hatte man auch nicht den Eindruck, dass die beiden Gäste nur zu CD-Promotionzwecken anwesend waren, sondern weil diese wirklich einfach nur Lust dazu haben. Sänger Sasha hatte sich vor seinem Juryjob sogar extra die bisherigen "Unser Star für Oslo"-Shows angesehen um die Entwicklung der Kandidaten beurteilen zu können. Nächste Woche werden dann Sängerin Joy Denalane und Reamonn-Frontmann Rea Garvey auf den Jurysitzen Platz nehmen.
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